Vor kurzen habe ich die Funktion „Favoriten“ entdeckt. Damit können Bilder leicht gekennzeichnet und bei der Betrachtungsfunktion als Gruppe angezeigt werden.

Das ist vorallem nützlich, wenn man nur eine eingeschränkte Auswahl, der auf der Speicherkarte enthaltenen Bilder, herzeigen möchte. Diese Vorauswahl wird jedoch von den bekannten Bilderverwaltungen nicht berücksichtigt und es werden immer alle Bilder übertragen.

Übertragen der gekennzeichneten Bilder

Da ich diese Funktion sehr gut finde und auch oft verwende, wollte ich auch die Möglichkeit haben die gekennzeichneten Bilder auf den Computer zu übertragen. Dazu habe ich ein Ruby-Programm geschrieben das genau diese Aufgabe erfüllt. Ruby ist auf dem Desktop zwar keine stark verbreitete Programmiersprache, kann aber sehr leicht installiert werden. Natürlich bin ich auch an der Programmiersprache interessiert, sonst währe eine GUI-Anwendung für den Anwender komfortabler.

Verwendung und Ruby-Version

Das Tool ist über die Konsole, egal ob Windows oder Linux, zu bedienen. Es werden dabei immer nur die Dateien übertragen, die seit der letzten Übertragung neu markiert wurden. Der Zielordner muss dabei nicht gleich bleiben. Die Namen der bereits übertragenen Files werden in einem lokalem File gespeichert und bei jeder Übertragung abgeglichen.

Der Aufruf sieht wie folgt aus.

ruby CopyNewFavImg ../fileAufFotoaparat.txt /destination

Bei mir ist die Ruby-Version 1.9.1 installiert, von den verwendeten Funktionen sollten alle schon in 1.8.x enthalten gewesen sein. Extra prüfen konnte ich das jedoch nicht.

Download

Das Programm könnt ihr unter dem folgenden Link herunter laden.

PanasonicParser

Ich weise ausdrücklich darauf hin, das es sich hier um mein erstes Ruby-Programm handelt und ich keinerlei Garantie für das Verhalten des Programmes übernehme.

Carpe diem.

ImageMagick kann auch mit PDF umgehen, in der Standardinstallation aber nicht. Für PDF Konvertierung muss Ghostscript installiert sein.

Eine ziemlich vollständige Liste findet sich direkt auf der unter ImageMagick.

Es wird hier auch beschrieben wie auf mögliche CropBoxen im PDF Rücksicht genommen werden.

To force ImageMagick to use the CropBox or TrimBox rather than the MediaBox, use -define (e.g. -define pdf:use-cropbox=true or -define pdf:use-trimbox=true). Use -density to improve the appearance of your PDF rendering (e.g. -density 300×300).

Für alle die an der Qualität der Umwandlung interessiert sind, sollten unbedingt den „Density“ Wert setzen. 300×300 steht hier für die stardard Druckqualität von 300DPI.

Bei mehrseitigen PDF-Files wird pro Seite ein Bild erstellt, wobei eine fortlaufende Nummer vergeben wird.

Verwendung von C# mit ImageMagic

ImageMagick kann auch in Verbindung mit C# verwendet werden. Auf CodePlex existiert ein Port mit dem Namen „ImageMagickNet“. Mit der Standardinstallation kann aber auch eine COM+ Componente registriert werden.

Das CodePlex Projekt konnte ich nicht erfolgreich einbinden, mit der COM+ Komponente ging das jedoch sehr leicht.

Im Installationsverzeichnis befindet sich das File „ImageMagickObject.dll“, dieses mit dem Befehl

regsvr32 /c /s Pfad\ImageMagickObject.dll

einbinden.

Im C# Code

Im Projekt muss die COM-Komponente als Verweis eingebunden werden. Danach kann auf die DLL direkt zugegriffen werden.

ImageMagickObject.MagickImageClass img = new ImageMagickObject.MagickImageClass();
Object[] convertParam = {@”E:\Projekte\test.pdf”, @”E:\Projekte\test.jpg”};
Object test = img.Convert(ref convertParam);

Die Parameter sind hier die gleichen wie in der Command Line.

Seit ich eine Kamera mit einer Auflösung von 14MPx habe, kann ich es mir leicht leisten ein paar zu entfernen, um nur die Bereiche im Bild zu haben die ich auch sehen möchte.

Meistens war das Werkzeug meiner Wahl “gimp”, war aber für den schnellen Einsatz einfach etwas zu umständlich.

Bei meinem letztem Bilderupload zu Flickr, für diesen Zweck verwende ich ebenfalls F-Spot, probierte ich einmal die Funktion “Bearbeiten”->”Zuschneiden” und war eigentlich mit den Möglichkeiten zufrieden.

Leider ist die Funktionalität etwas versteckt, deshalb beschreibe ich jetzt meinen Weg zu den Einstellungen.

Menü Bearbeiten

Wird ein Bild bearbeitet, wechselt F-Spot in den Bearbeitungmodus. Das Menü für die Bearbeitung wird dadurch aber noch nicht unbedingt geöffnet. Mittels Dropdown kann gewünschtes Menü angezeigt werden.

Danach wirden alle Möglichkeiten der Bearbeitung angezeigt.

In unserem Fall ist “zuschneiden” interessant.

Der Button Zuschneiden sollte nur gewählt werden, wenn noch keine Auswahl getroffen wurde. Bei bestehender Auswahl wird diese sofort zugeschnitten.

Wahl des Auswahlformates

Standard ist freie Auswahl des Seitenverhältnis.

Als Dropdown sind jedoch alle gängigen und selbst definierte wählbar.

Über “Selbstgewählte Bildformate” kann ein neuer Eintrag in dieser Liste erstellt werden.

Die Zahl im Bildformat steht für Seitenverhältnis. So ergibt 15:10 (3:2 standard Fotoformat) = 1,5

Nicht vorhandene Funktionen

Leider kann die gewünschte minimale Druckqualität (dpi) hier nicht gewählt werden, es wird auch die gewählte Größe in Pixel nicht angezeigt.

Für Personen die gedruckte Bilder selber schneiden oder Überfüller benötigen gibt es hier auch keine Einstellungsmöglichkeiten.

Fazit

Für die meisten privaten Anwender sollten diese Funktionen trotzdem ausreichen und ist vorallem wesentlich schneller zu bedienen, als jedes Bild mit Gimp zu öffnen und dort Bearbeitung durch zu führen.

Wer die oben genannten Funktionen benötigt kommt weiterhin nicht an Gimp vorbei.

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