Seit ich eine Kamera mit einer Auflösung von 14MPx habe, kann ich es mir leicht leisten ein paar zu entfernen, um nur die Bereiche im Bild zu haben die ich auch sehen möchte.

Meistens war das Werkzeug meiner Wahl “gimp”, war aber für den schnellen Einsatz einfach etwas zu umständlich.

Bei meinem letztem Bilderupload zu Flickr, für diesen Zweck verwende ich ebenfalls F-Spot, probierte ich einmal die Funktion “Bearbeiten”->”Zuschneiden” und war eigentlich mit den Möglichkeiten zufrieden.

Leider ist die Funktionalität etwas versteckt, deshalb beschreibe ich jetzt meinen Weg zu den Einstellungen.

Menü Bearbeiten

Wird ein Bild bearbeitet, wechselt F-Spot in den Bearbeitungmodus. Das Menü für die Bearbeitung wird dadurch aber noch nicht unbedingt geöffnet. Mittels Dropdown kann gewünschtes Menü angezeigt werden.

Danach wirden alle Möglichkeiten der Bearbeitung angezeigt.

In unserem Fall ist “zuschneiden” interessant.

Der Button Zuschneiden sollte nur gewählt werden, wenn noch keine Auswahl getroffen wurde. Bei bestehender Auswahl wird diese sofort zugeschnitten.

Wahl des Auswahlformates

Standard ist freie Auswahl des Seitenverhältnis.

Als Dropdown sind jedoch alle gängigen und selbst definierte wählbar.

Über “Selbstgewählte Bildformate” kann ein neuer Eintrag in dieser Liste erstellt werden.

Die Zahl im Bildformat steht für Seitenverhältnis. So ergibt 15:10 (3:2 standard Fotoformat) = 1,5

Nicht vorhandene Funktionen

Leider kann die gewünschte minimale Druckqualität (dpi) hier nicht gewählt werden, es wird auch die gewählte Größe in Pixel nicht angezeigt.

Für Personen die gedruckte Bilder selber schneiden oder Überfüller benötigen gibt es hier auch keine Einstellungsmöglichkeiten.

Fazit

Für die meisten privaten Anwender sollten diese Funktionen trotzdem ausreichen und ist vorallem wesentlich schneller zu bedienen, als jedes Bild mit Gimp zu öffnen und dort Bearbeitung durch zu führen.

Wer die oben genannten Funktionen benötigt kommt weiterhin nicht an Gimp vorbei.

Farbe in Bildern ist immer ein wichtiges Element. Bilder in denen markante Farbelemente vorkommen, wie rote Lippen ein buntes Kleid oder Blüten, können andere farbige Elemente als störend empfunden werden, um diese zu entfernen kann man die ColorKey-Technik anwenden. Es gibt dazu mehrere Ansätze bei digital-workshop von Christian Fiedler

Für alle die das einmal ausprobieren möchten eine leichte Beschreibung wie das mit Gimp möglich ist.

  • Bild in Ebene verdoppeln
  • neues Bild vorübergehend ausblenden
  • Hintergrundbild (Ebene1) auf SW konvertieren, dazu muss Ebene1 markiert sein
  • in Ebene2 Maske ablegen mit schwarzer Füllung, dadurch wird gesamtes Bild Transparent
  • Werkzeug “Freie Auswahl” wählen und gewünschtes Objekt umranden, dabei aufpassen das Rahmen abgeschlossen wird
  • den umrandeten Bereich mit dem Füllwerkzeug weiß ausfüllen.
  • sollten noch weitere Bereiche farbig werden, wieder Auswahl machen und beliebig oft wiederholen.

Um Auswahl und Füllung zu umgehen kann auch ein Pinsel oder Stift mit Farbe Weiß zum Ausmalen verwendet werden. Viel Vergnügen beim ausprobieren.

Aber jetzt mal wieder einen Artikel der wieden in diesen Blog passt. Schließlich soll es hier ja um Linux bzw. Ubuntu gehen.

Julia hat in ihrem Blog Screencast erstellt in dem gezeigt wird, wie man im Photoshop mittels “Mosaik”-Filter Bereiche in Bildern unkenntlich machen kann.

Für alle die nicht die Möglichkeit haben Photoshop zu nutzen, nun eine kurze Screenshot-Serie zur Verwendung des “Verpixelung”-Filters in Gimp.

Ablauf ist gleich wie auf Screencast von Julia:

  • Bild öffnen
  • gewünschte Stelle mit Ellipse- oder Rechteckauswahl markieren
  • im Menü ‘Filter’->’Weichzeichnen’->’Verpixeln..’ auswählen
  • gewünschte Größe der Pixel auswählen

  • nach Bestätigung mit ‘OK’ wird Bild mit unkenntlichem Bereich angezeigt.

Fertig ist das anonyme Bild.

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