Emacs mit Rechtschreibüberprüfung

Was verwendet man zur Textverarbeitung auf einem sehr langsamen Computer, nein nicht VI sondern emacs!


Schon gut, es handel sich nicht um den intuitivsten Wortprozessor. Aber man spart sich einiges an Wartezeiten, wenn keine Rechenleistung zur Verfügung steht.

Emacs hat mich anfangs auch nicht als Texteditor angesprochen, sondern die Funktionalität zur Erfassung von Aufgaben, Terminen, Zeitaufzeichnung oder Auswertungen. Es lohnt sich auf jeden Fall einen Blick auf dieses tolle Paket(OrgMode) zu werfen.

Ein wichtiges Kriterium an einen Wordprozessor, ist eine integrierte Rechtschreibprüfung. Erst mit dieser Funktion betrachte ich einen Editor als geeignetes Werkzeug zur Texterstellung. Emacs erfüllt diese Vorgabe.

Da auf dem Computer auf dem emacs zum Einsatz kommt befindet sich ein Ubuntu 12.04. Die Installation von emacs erledigte ich über den Paketmanager. Als Wörterbuch installierte ich aspell-de.
Apt-Befehle:
sudo apt-get emacs
sudo apt-get aspell-de

Eine follständige Dokumentation befindet sich auf der GNU-Seite

  • M-x ispell Alls Wörter prüfen.
  • - Akzepieren wechselt auf nächstes Wort
  • M-x flyspell-mode Wortüberprüfung bei der Eingabe

Auch mit aktivem Flyspell funktionierte die Texteingabe sehr schnell und ohne Verzögerung.

Kenne ich meine Arbeitsgerät?

Ich schraube gerade an meinem neuen Arbeits-PC für daheim, dabei hatte ich den fixen Vorsatz dieses mal einen fertigen PC zu kaufen und mir die Arbeit zu ersparen.

Wie die meisten Vorsätze wurde auch dieser nicht eingehalten. Ich halte mir also zu Gute das eine neue PC-Anschaffung nicht geplant war, sondern der PC von einer Sekunde auf die andere keine Reaktion mehr zeigte.

Das einzige Lebenszeichen kam vom Netzteil und solange noch etwas Leben vorhanden ist, kann man doch nicht alles austauschen. So bestellte ich ein Mainboard, CPU und Speicher. Die Auswahl traf ich nach Preis und Verfügbarkeit beim nächsten PC-Teilehändler. Für diese Art der Auswahl stieß ich bei einigen Bekannten auf Verwunderung, diese wussten meistens von Technologien die alles bisherige in den Schatten stellen oder zumindest theoretisch eine x-Fach größere Leistung haben.

Das Ergebnis bereitet mir jedoch viel Freude! Ich habe zwar keine Ahnung ob die Komponenten irgend etwas besonderes können. Die Bearbeitungszeiten von mini-Videos, im Vergleich zur alten System, haben sich drastisch verkürzt, die Lautstärke ist etwas leiser und der Stromverbrauch ist mit ca. 45W (max. 105W) mehr als in Ordnung.

Für mich hat sich mit dieser Zusammenstellung ergeben, dass man nicht alles bis ins letzte Wissen muss, um einen brauchbaren Arbeitscomputer zu erhalten.

Mit dem eigenen Zusammenbauen des Gerätes hat sich jedoch meine Wertschätzung um einiges erhöht.

Betriebssystem auf USB-Stick

Die wichtigste Hilfe war ein Test-OS zur Verfügung zu haben, um den korrekten Zusammenbau zu prüfen. Meine Wahl fiel auf Ubuntu, welches auch in der Standardversion ein Tool zur Erstellung eines bootfähigen USB-Sticks bereit stellt. In der deutschen Ubuntuversion mit “Startmediumersteller” benannt ist.

Nach der Auswahl eines ISO-Files und eines geeigneten Mediums wird mit “Startmedium erstellen” die Erstellung abgeschlossen. In meinem Fall wurde der USB-Stick sofort als Startmedium erkannt, es können aber auch noch Einstellungen am Bios notwendig sein.

Installation von Paketen in der Testversion

Besonders praktisch ist die Möglichkeit, nach dem Systemstart weitere Software auf dem USB-Stick installieren zu können.

Daten mit rsync auf FTP

Schon seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der Erstellung von Backups von meinen Ubuntu-PC auf ein NAS.

Als Backup-SW wählte ich SBackup und RSync mit Grsync-GUI.Diese zwei Arten sind für mich notwendig, da ich ein Backup ohne Mediendateien auf NAS mache. Die Mediendateien werden unkomprimiert übertragen, um von anderen PC’s darauf zugreifen zu können.

SBackup

War schnell eingerichtet und kann mit FTP-Laufwerken umgehen. Leider ist nirgends ersichtlich ob ein Backup ausgeführt wird oder wurde. Die Kontrolle kann nur direkt am NAS durchgeführt werden. Bisher gab es noch keine Probleme, einen richtiger Test mit Wiederherstellung habe ich aber jedoch nicht gemacht.

GRsync

Durch die Oberfläche kann eingestellt werden welche Quelle in welches Ziel kopiert werden soll. Leider kann als Ziel nicht direkt ein  FTP-Server verwendet werden.

Als Umweg kann mit dem Programm „curlftpfs“ ein Pfad, auf einem FTP-Server, als Ordner gemounted werden. Folgende Schritte sind notwendig damit „curlftpfs“ funktioniert:

  • Installieren von Paket mit atp-get

    sudo atp-get install curlftpfs

  • Benutzer in Gruppe „fuse” einfügen.
  • Auf /etc/fuse.conf Leserechte vergeben

    sudo chmod a+r /etc/fuse.conf

  • einen Ordner anlegen in den FTP gemounted werden soll. In diesem Verzeichnis sollten Lese- und Schreibrechte für den Benutzer vergeben werden.

Zum Abschluss mit dem Befehl

curlftpfs user:password@ip/path /media/nas

den FTP-Ordner einbinden.

Der Befehl

fusermount -u /media/nas

trennt die Verbindung wieder. Für beide Befehle sollten keine SuperUserrechte notwendig sein. Weitere Quellen hierfür finden sich auf der Ubuntuuser-Wiki Seite.

Carpe Diem.

Audiobearbeitung mit Audacity

Seit kurzen bin ich Besitzer eines IPods. Mit dem Kauf dieses Gerätes sind gleichzeitig neue Anforderungen für meinen Medienbibliothek entstanden. Bilder, Musiktitel und Filme gehören Verwaltet und mitunter auch bearbeitet.

Hier möchte ich zuerst auf die Bearbeitung von Audiofiles eingehen. Im normalen Umgang mit Musik-Files und Podcasts kommt man sehr selten in die Verlegenheit, eine Änderung durchführen zu wollen.

Erst wenn man Audiofiles besitzt die gleichzeitig mehrere Musiktitel enthalten oder von Podcasts nur kleine Ausschnitte behalten möchte, stellt sich die Frage nach einem geeigneten Werkzeug.

Für mich fiel die Wahl auf Audacity welches unter Windows und Linux ohne Probleme funktioniert. Dieses Programm stellt Basisfunktionen wie kopieren, ausschneiden, einfügen, löschen und trennen zur Verfügung.  Eine vollständige Liste der Funktionen findet sich unter AudacityWiki.

Links:

  • Für Windows wird das File lame_enc.dll benötigt
  • Lame mit Ubuntu installieren
sudo aptitude install lame

Grep, Find und LogParser

Mit den Comamndline-Tools habe ich nicht immer nur Freude, auch wenn alle Optionen in der Hilfe ersichtlich sind, kommt es doch oft auf die Reihenfolge und ein paar Feinheiten an, die ich gerne vergesse. Deshalb gibt es hier ein paar Beispiele zu den oben genannten Tools.

Grep

Der Befehl dient zum durchsuchen von Dateien nach einem Text. Für die Suchpattern kann normaler Textvergleich und Regular Expressions verwendet werden.

Die von mir am häufigsten verwendeten Opdionen sind:

  • -r recursiv
  • –exclude-dir=
  • –include-dir=
  • -i ignoreCase
  • -e Suchtext (Regular Expression)
  • -f Filematch
  • -n mit Zeilennummer

Eine Beispielzeile zum Durchsuchen aller .cs und .aspx Dateien, mit Schreiben in eine Datei.

grep -r –exclude-dir=.svn –include=’*.{cs,aspx}’ -i -n -e ‘suchtext’ ./ > search.txt

Die Zeichen ‘./’ stehen für den aktuellen Pfad und werden hier als Startpfad verwendet. Wenn es keine Unterverzeichnisse gibt,

kann auch ‘* ‘ für alle Dateien verwendet werden.

Suchen von Wort in Textfile:

grep ‘error’ error.log

Find

Dient zum Finden von Dateien und ist ein optimaler Partner von Grep. Hier finden sich auch sehr viele gute Beispiele am Ende der Man-Page.

Das von mir am meisten verwendete Kombination ist:

find . -iname “*Suchtext*”

Falls dann noch Feinheiten abgestimmt werde sollen, kann auch mittels grep ein weiterer Filter eingerichtet werden.

find . -iname “*Suchtext*” | grep filter

Find und Grep kann mit hilfe von Cygwin auch unter Windows verwendet werden.

LogParser Windows

Dieser passt hier nicht ganz hinein, da es sich hier um keinen Unix/Linux Shell Befehl handelt sondern von Microsoft kommt.

Hier ist  im Download ein Handbuch mit einer sehr genauen Beschreibung enthalten.

Der LogParser kann Text-Files mit SQL-Abfragen durchsuchen. Das ist zwar nicht immer leichter als mit grep, dafür kann aber gezielt auf eine Spalte im Ausgabefile abgefragt werden.

Felder definieren

Nur weil ein Text-File eine Struktur hat heißt das noch nicht das auch ein Header mit den Spaltennamen vorhanden ist. Diese kann aber leicht manuell in das File eingefügt werden.

Beispiel für Headerdefinition:

#Fields: field1 field2 …

Beispiel für Abfage auf ein W3C File wie es von IIS erzeugt wird.

LogParser “select coun(*) from file.txt where field2 like ‘%errer%'” -i:w3c

Ob eine Verwendung von grep oder LogParser besser ist natülich für jeden selber zu entscheiden.

Links zu ausführlicheren Beschreibungen

Carpe Diem.

Flash und Ubuntu 10.04

Wahnsinn bald ist Ubuntu 10.10 verfügbar und ich habe noch nicht einmal alle Neuerungen von 10.04 ausprobiert.
Bei einer Online Fotobestellung ist mir aber doch etwas aufgefallen, was sich wirklich verbessert hat.

Der Flash-Upload hat ohne Probleme funktioniert.

Daraufhin ging ich ans ausprobieren welche Flash-Anwendungen funktionieren. Als Flash-Anwendungen verstehe ich auch Filme im Flash-Format.

Folgendes hat funktioniert:

  • Blog mit eingebetteten Medien
  • YouTube, war bis auf Aussetzer, bei Sprüngen im Verlauf, in Ordnung
  • Flash-Auswahl und Animationen von Spieleseiten, wie TotalWar und Blizzard waren bedienbar
  • Fileupload bei Online-Fotoausarbeitungsanbietern

Als Browser diente FireFox, in der von Ubuntu bereitgestellten Version. Dazu verwendete ich das Adobe-Flash-Plugin, das beim ersten Aufruf einer Flash-Seite vorgeschlagen wurde.

Carpe diem

Welche Programme verwendest du?

Dazu einmal zuerst welche Tools ich mit Ubuntu-Linux am meisten verwende.

Gimp

Ist als Bildbearbeitungsprogramm nicht zu schlagen, leider ist die Einarbeitungszeit sehr aufwändig. Es bietet aber viele Funktionen die ich sonst nur von Adobe kenne.

Pidgin / Empathy

Sind die von mir bevorzugten IM-Tools unter Linux.

SBackup

Schon seit längeren wollte ich eine Backuplösung für meine persönlichen Daten finden. Dazu testete ich Online Lösunge, die jedoch für große Datenmengen noch nicht geeignet waren. SBackup war jedoch einfach zu installieren und funktioniert bisher auch recht gut.

Openoffice

Die unverzichtbare Büro-Software die zum Glück schon vorinstalliert ist.

Emacs

Ja ich verwende Emacs, ich halte ihn für einen guten Editor und schätze die Plugins für Org-Mode und verschiedene Programmiersprachen.

PhotoPrint

Ein sehr einfaches Tool zum drucken von Bildern. Es beinhält auch Möglichkeiten zur Verteilung von Bildern auf einer Seite.

Evolution

Dient als guter Mail-Client. Terminverwaltung, Aufgaben und Notizen sind ebenfalls leicht zu verwalten.

IDE NetBeans

Als SW-Entwickler muss einfach eine IDE installiert sein, auch wenn ich derzeit bei keinem Projekt beteiligt bin.

GnomeDO

Praktisches Tool für Schnellstart von Programmen. Es verfügt auch über praktische Docket-Leiste

Screenlets

Natürlich darf man die Screenlets nicht vergessen, die ja den Desktop ihr eigenes Aussehen verpassen!

Ich bin in diesem Punkt jedoch etwas Sparsam, ich verwende nur “FolderView“, “Wirless” und “ClearWether”.

In der aktuellen Ausgabe von FreiesMagazin März 2010 wird genauer auf das Thema Screenlets eingegangen.

Jetzt eure Top Programme

Mich interessiert natürlich auch welche Programme du als unverzichtbar erachtet, vielleicht findet sich ja ein Programm darunter das ich noch nicht kenne. Für Twitter habe ich auch noch keinen Client für x64, wird aber sicher noch kommen.

Beste Features in Ubuntu 9.10

Das Beste ist natürlich sehr Subjektiv aus meiner Sicht und vor allem aus der Sicht eines Benutzers. Also hier sind meine sieben Punkte dich mich weiterhin von Ubuntu begeistert sein lassen:

  1. Java und Firefox funktionieren auch mit x64. Es ist noch immer keine Selbstverständlichkeit, dass Java leicht für Firefox einrichtbar ist. Hier ist jedoch der Gegenteil der Fall, beim ersten Besuch einer Seite mit Java-Applet wurden sofort alle notwendigen Plugins herunter geladen und funktionierte sofort.
  2. Empathy hat sich als einfacher und für mich leicht bedienbarer IM bewährt.
  3. WLAN wurde ohne sonstiges Wissen richtig erkannt und alle mir bekannten Verschlüsselungsmöglichkeiten waren vorhanden.
  4. Tolle Desktop Hintergrundbilder. Auch wenn Windows 7 hier einiges vorgelegt hat.
  5. Flash funktioniert jetzt auch problemlos mit x64
  6. RAW-Bilder von Panasonic Kamera wurden automatisch richtig angezeigt.
  7. Der Drucker funktionierte ohne besondere Einstellungen (auch Scannen)

Es hat bis jetzt noch sehr wenig Probleme gegeben, einziger Fehler war veränderte Tastaturbelegung nach Systemupdate.

Meine Bewertung nach zwei Monaten ist sehr gut, der Arbeitsaufwand mit dem System ist wirklich gering.  Damit ist diese Version eindeutig für alle brauchbar, die ihre Aufgaben ohne besondere Umwege erledigen wollen.

Video und Grafikfehler seit Ubuntu 09.04

Seit letzter Woche bin ich vom Urlaub zurück und langsam habe ich alle angefallenen digitalen Inhalte sortiert und gesichtet.

Bei den Filmen von meiner Digitalkamera im MOV(Quicktime) hatte ich jedoch eine kleine Schrecksekunde. Die Farben wirkten invertiert und auch Umwandlung in DivX machte keinen Unterschied.

Gestern nachdem meine Frau ganz aufgelöst die Installation von Windows gefordert hat, fing ich an nach einer Lösung zu suchen.

Dabei hatte ich Glück und gleich beim ersten Versuch mit Bearbeiten -> Einstellungen -> Farbton hatte ich Glück. Anscheinend waren nur die Standardeinstellungen nicht richtig und konnten mit einem Mausclick behoben werden.

Seit dem sehe ich die Videos wieder in den richtigen Farben.

Gnome-Do

Vor kurzen las ich einen Artikel (kann ihn leider nicht mehr finden) über Gnome-do und war sofort begeistert. Bis vor kurzem verwendete ich immer die Standardstartfunktion von Gnome mit ‘Alt+F2′, hatte jedoch anfangs einige Probleme mit den richtigen Programmnamen.

Bei Gnome-Do kann jedoch auch auf den Displaynamen und Verzeichnisse Abfragen durchführen. Als Zusatzfeature können auch Befehlskombinationen angewandt werden.

Auf der Wikiseite gibt es auch noch die Verlinkung zu diesem Video: